Silent witnesses

During my recent trip to Bilbao I was given the chance to take part in an optional day trip to see and experience the local wine region, La Rioja. I wasn’t sure exactly what to expect as we weren’t provided with a program in advance, but it turned out to be a lot of fun, if not exactly conducive to photography. Being a typical hop-on, hop-off bus tour everything was very tightly scheduled and there was little chance to drift away from the cloud of fellow tourists and so create interesting photos free of people. In fact, our first stop, at the Witch’s Hut dolmen, was more or less my only chance for the day to get creative with my photography. Standing in front of the prehistoric monument in the midday heat I knew that I wanted to make a black and white photo that would hopefully give the impressive monument the centre stage it deserved.

Before getting into my thoughts on the individual photos, I’d like to say a few words about my post-processing techniques in these images. Inspired by analogue photographers of yesteryear, I attempted to inject extra contrast into the scene, pull the brightness of the blue sky all the way down to near black and make it clear that the dolmen is the main subject of the photographs. All of this took me way out of my comfort zone and I found myself trying to achieve the various effects in many different ways, failing a lot, but learning much more in the process. I don’t consider the post-processing of any of the images here to be perfect, but the effort I put in definitely helped me to push my creative boundaries forward a few steps and put me in good stead for the next time that I’d like to present images in this style.

Approaching from the carpark, this first image is what I saw through my viewfinder. I quite like the mountain range in the background, but felt that the dolmen didn’t stand out enough from it. So began my game of ring around the dolmen in order to find a background and viewpoint from which I could craft an interesting photo.

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By walking around the rocks anti-clockwise I came to the front door of the Witch’s Hut and thought I could spy a path leading through the rock garden directly to the dolmen. I tried to make the path really obvious in the final image (probably too obvious) and the dolmen stand out from the mountains through a combination of brightness and sharpness. Despite this, though, the form of the dolmen still gets lost in the background.

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Walking around further in the same direction I came across a viewpoint from which I could really isolate the dolmen from other distractions. I like this image for its simplicity and it is definitely one of my favourites from this post.

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After finding a nice, uncluttered image of the dolmen, I tried to find another with a more complex background that offered an interaction with the foreground elements. The image below was my first successful attempt at this; the grape vines offer an interesting counterpoint to the dolmen and the lines of the dolmen direct the eye towards the vines. However, not all of the lines created by the vines point back toward the dolmen. In fact, many lead out of the frame and take the viewer out of the image. Despite these failings, I still enjoy the graphic nature of the elements in the image.

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The final image of the Witch’s Hut is the culmination of my search and I created it at almost the same point at which I started my search. The possibility of using the church steeple and triangular shaped mountain to balance the visual weight of the dolmen had actually occurred to me earlier, but I didn’t think I could find the right angle to make it work. Well with a bit of imagination, cropping and just a touch of tree branch removal in Photoshop I got it to work. I am quite happy that I was able to turn my vision into reality in this case. Perhaps the only major criticism I can level at the finished result is the lack of clear separation between the various fore- and background layers in the image. Maybe I’ll return to the image in the not too distant future to remedy this, but overall I am satisfied with how it came out.

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In a departure from the rest of the blog post, but linked to the other images by a very similar post processing, I present an image that I made at the Contrebia Leukade Archaeological Site. Here we were herded into the site’s museum, but a few of us managed to escape to view the site itself. Now the building here wasn’t a part of the actual archaeological site, bit it caught my eye due to its isolation. The shapes of the surrounding trees imply a strong wind is bowing them toward the left of the image, but no such wind was blowing at the time of our visit. I didn’t have a lot of time to work on creating a composition here, but despite this, I am pretty happy with the result.

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Während meiner letzten Reise nach Bilbao hatte ich die Chance mit an einem Tagesausflug nach La Rioja, der lokale Weingegend, teilzunehmen. Es war mir nicht genau klar was an diesem Tag zu erwarten war, da wir das Programm nicht im Voraus gekannt haben. Am Ende hatte ich viel Spass am Ausflug, auch wenn ich nicht viel Zeit zum fotografieren hatte. Als typische hop-on, hop-off Bus Tour war alles knapp auf die Minute geplant und es gab kaum die Möglichkeit mich von der Touristenwolke abzusetzen und so interessante Bilder ohne Menschen zu machen. Tatsächlich war der erste Halt an der Hexenhütte Dolmen mehr oder weniger meine einzige Chance während des Tagesausflugs, um kreativ mit der Fotografie zu werden. Als ich vor dem prähistorischen Monument in der Hitze der Mittagssonne stand, wusste ich schon, dass ich ein schwarz-weisses Bild davon machen wollte, das dem antiken Dolmens würdig sein würde.

Bevor ich meine Gedanken zu den verschiedenen Fotos äussere, möchte ich ein paar Wörter über die Bearbeitung der Bilder schreiben. Inspiriert von Fotografen vergangener Zeiten, versuchte ich den Kontrast weit zu erhöhen, die Helligkeit des Himmels weit runter bis fast schwarz zu bringen und es ganz klar machen, dass der Dolmen die Hauptrolle in den Bildern spielt. Diese ganze Arbeit hat mich weit aus meiner Komfortzone gebracht und bevor ich den richtigen Effekt gefunden habe, hatte ich schon mehrere Fehlversuche hinter mir. Auch wenn ich die Bearbeitung der Bilder alles andere als perfekt beurteile, habe ich ziemlich viel dabei gelernt, meine kreativen Grenzen weit nach hinten gestossen und mich für den nächsten Einsatz dieser Techniken gut vorbereitet.

Das Bild unten zeigt mehr oder weniger meine Aussicht, als ich mich den Dolmen nach dem Ausstieg aus dem Bus näherte. Eigentlich mochte ich die schöne Bergkette im Hintergrund, fand aber das der Dolmen sich zu sehr damit vermischt wodurch er an  Präsenz verliert. Und so begann meine Suche nach dem Hintergrund und Blickwinkel, aus dem ich ein starkes Bild gestalten konnte.

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Als ich weiter gegen den Uhrzeigersinn um den Stein herum kreiselte, erreichte ich schnell die vordere Tür der Hexenhütte und dachte, dass ich einen Pfad durch den steinigen Garten auslesen konnte. Ich habe den Pfad mit Absicht sehr deutlich im Bild aufgehellt (wahrscheinlich zu deutlich) und versuchte den Dolmen durch erhöhte Helligkeit und Schärfe aus dem Hintergrund heraus zu holen. Trotzdem verliert sich die Form des Dolmens.

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Nachdem ich weiter in die gleiche Richtung ging, fand ich einen Winkel, von dem ich den Dolmen ohne Ablenkungen abbilden konnte. Ich mag dieses Bild sehr für seine Einfachheit und es ist definitiv eines meiner Lieblingsbilder aus diesem Eintrag.

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Nachdem ich das schlichte Bild von der Hexenhütte aufgenommen habe, suchte ich weiter für eine komplexere Gestaltung, in dem die Hintergrundelemente das Hauptmotiv unterstützten und zusammen interessante Wirkungen bildeten. Das Foto unten war meinen erster gelungener Versuch in dieser Hinsicht. Die Rebstöcke wirken als Kontrastpunkt zum Dolmen und die Linien des Dolmens deuten hin zu Rebstöcken. Leider deuten nicht alle Linien der Rebstöcke zurück, stattdessen führen viele davon das Auge des Betrachters aus dem Bild heraus. Trotz dieses Fehlers, finde ich die graphische Natur der Elemente im Bild sehr spannend.

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Das letzte Bild von der Hexenhütte ist der Höhepunkt meiner Suche und ich habe es fast genau am Standpunkt gemacht, von wo aus ich angefangen habe. Die Möglichkeit des Kirchturms und des dreieckigen Bergs als Kontrast punkte zum Dolmen zu benutzen und damit ein Gleichgewicht ins Bild zu bringen, ist mir schon vorher durch den Kopf gegangen, aber ich dachte den richtigen Blickwinkel dafür zu finden, sei unmöglich. Jedoch mit etwas Phantasie, Zuschneiden des Bildes und ein kleines bisschen Ast Entfernung in Photoshop habe ich es hingekriegt. Ich bin sehr froh, dass ich in diesem Fall mein vorgestelltes Bild zur Realität erwecken konnte. Vielleicht die Hauptkritik, die ich ans Bild hängen könnte, wäre der Mangel an Kontrast und Abtrennung zwischen die verschiedenen Vorder- und Hintergrundsschichten im Bild. Vielleicht werde ich in der Zukunft zum Bild zurückkehren und es neu bearbeiten, aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

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Als Ausnahme in diesem Blogeintrag, die aber durch die Bildbearbeitung zu den anderen Bildern einen Pfad findet, präsentiere ich hier ein Bild, das ich an der Contrebia Leukade Achaeological Site gemacht habe. Hier wurden wir direkt vom Bus ins Museum getrieben, aber wenige von uns sind entkommen und konnten die archäologische Fundstätte besichtigen. Das abgebildete Gebäude ist eigentlich kein Teil der Fundstätte, hat aber mein Auge wegen seiner Abgelegenheit herangezogen. Die Form der Bäume nebenan geben das Gefühl, dass ein starker Wind weht, der aber zur Zeit nicht anwesend war. Ich hatte sehr wenig Zeit das Bild zusammenzusetzen, trotzdem mag ich wie es herausgekommen ist.

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