A clear vision

Way back in February, which seems like half a lifetime ago now, a member of my photo club organised a landscape photography group activity not all so far away from Zurich. We had to get up considerably before sunrise to make it to the location in time and so I didn’t notice the heavy clouds at first. It wasn’t until I felt the raindrops that I knew that we weren’t going to have a beautiful sunrise that morning.
Perhaps surprisingly, the thought of a grey and cloudy morning didn’t dampen my enthusiasm one bit. In fact, I was looking forward to picking out some minimalist compositions. I had recently fallen in love with the work of Adrian Vila (sp?) with its high contrast blacks and whites and it really inspired me to focus on shapes and forms and leave the details behind.
Over the course of the next two hours I trudged around the countryside with my trusty Rolleicord TLR camera and had a lot of fun exposing some film and just trying things out. The photos with the wet road running through them turned out particularly well, in my opinion, and I am glad I realised that the reflection of the sky would help the road stand out from the surrounding earth.
With a bit of editing to increase the contrast and some Photoshop work to remove some unruly posts I came up with the images below. I am super happy with them and they came across very well at the most recent (virtual) club meeting. So much so that I will giving a virtual workshop next week on how I achieved my results! Wish me luck! ­čÖé

Mitte Februar, was mir aktuell als sehr lange her vorkommt, organisierte ein Mitglied meines Fotovereins eine Landschafts-Gruppenaktivit├Ąt in der N├Ąhe von Z├╝rich. Wir mussten deutlich vor Sonnenaufgang aufstehen und haben deswegen die schweren Wolken ├╝ber unseren K├Âpfe nicht gesehen. Ich habe es erst mitbekommen, als ich die Regentr├Âpfen gesp├╝rt habe, aber dann wusste ich sofort, dass wir keinen sch├Ânen Sonnenaufgang bekommen w├╝rden.
Allerdings war das f├╝r mich kein grosses Problem, und ganz dagegen, es hat mir geholfen die minimalistischen Szenen finden, die ich mir in meinem inneren Auge vorgestellt hatte. Kurz davor hatte ich die Arbeiten des spanischen Fotografen Adrian Vila entdeckt und hab mich Kopf ├╝ber Fuss in seine Arbeit verliebt. Seine Fotografien mit der sehr dunklen Schw├Ąrze und zur├╝ckhaltenden Weiss haben mich inspiriert und an dem Tag wollte ich nichts anderes als Bilder in diesem Stil zu machen.
W├Ąhren der n├Ąchsten zwei Stunden bin ich hin und her durchs Bauernland spaziert und suchte einfache und minimalistische Szene aus, die ich mit meinem geliebten Rolleicord auf Film bringen konnte. Dabei hatte ich sehr viel Spass und habe auch sehen k├Ânnen, wie meine Kollegen ihre Bilder ausgesucht haben. Die Bilder mit der nassen Strasse finde ich besonders toll und ich bin ziemlich froh, dass ich dort und dann realisiert hatte, dass die nasse Strasse den Himmel spiegeln w├╝rde und so ein sehr grosser Kontrast zur umliegenden Erde haben w├╝rde.
Mit ein bisschen Arbeit in Lightroom und Photoshop konnte ich einige Pfosten ausblenden und den Kontrast noch weiter erh├Âhen. In den dunklen T├Ânen habe ich nur Hinweise auf Details ├╝brig gelassen, die fast gar nicht zu sehen sind, und habe die Bilder auf sehr einfache Element konzentriert. Die Bilder sind sehr gut im Fotoverein angekommen und wegen der grossen Nachfrage werde ich n├Ąchste Woche meine Bearbeitungsschritten in einem online Workshop zeigen. Dr├╝ckt mir die Daumen bitte!

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